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Germany Jewry, Turkey and Kurdistan: The kurdish Alewis

8. April 2008 Kommentare aus

Anmerkung zu http://www.hagalil.com/01/de/Europa.php?itemid=1874
Eine kurdische Sicht: Der sunnitische Islam. Haydar Isik, Mühchen

Deutsch-jüdische Verschwörung gegen Türkei und Kurdistan?

Deutschland und sein kurdisch-allevitischer Intellektueller

 

M. NURI DERSIMI

(aoBerlin, 19.02.2008) Kurdische Aleviten bevölkern seit jeher Westkurdistan, von Kaukasus und Schwarzem Meer über Zentralanatolien bis hin zum Mittelmeer einschließlich der nördlichen Levante. Ihre sozialpolitische Einstellung zum Islam und anderen Religionen bzw. Ideologien war und ist unverändert dieselbe: Freies Leben nach Vernunft! Westkurden stehen hier mit Alt-Griechen im Bunde. Diese haben den „neuen euro-amerikanischen Westen“ geprägt und nicht umgekehrt. Kurdische Yeziden (ebenso wie die Druzen) sind dagegen immer noch streng stammesorientiert. Bei Westkurden, also den Aleviten, rangierte das Individuum dem Stamm, der Freigeist der Doktrin vor. Bei Yeziden gilt es umgekehrt. Diese zählen nicht mit Sicherheit zu den ostkurdischen, iranischen Zarathustras, deren dualistische Sichtweise heute noch feste Gültigkeit hat. Der so genannte Westen einschließlich der ARD mit ihrem schmutzigen Tatort „Wem Ehre gebührt“ leidet ebenso wie der Orient an ewigen Widersprüchen zwischen Einzelnen und Gruppen: (Mit-)Bürger und deutsches (Staats-)Volk!

Kurdische Aleviten und Yeziden wurden/werden politisch verfolgt, solange sie sich ins Reichsvolk der Türken und Araber nicht assimilierten, also ihre Lebensweisen nicht aufgaben. Das gilt für sie auch jetzt – in der Türkei oder Deutschland! Erdogan behält hier Recht. Die „Republik Türkei“ (Vorbild für Adolf Hitler!) basierte – dank westlicher Terrorhilfe – vehement auf absoluter Einheitlichkeit und nun versagt sie, sie stürzt zusammen! Zwangsassimilation der Kurden in der Atatürk-Republik oder der Türken bzw. der Moslems im nun wütenden Europa ist Verbrechen gegen die Menschlichkeit – natürliche Integration dagegen nicht! Türkische Regierungen und Politiker, die erkannten, dass ihr Staat mono- oder gar pseudo-türkischer Trug war und diesen zu beheben versuchten, sind mithilfe der NATO gestürzt oder liquidiert worden! Man will es nun auch mit Erdogan wagen, nachdem dieser in der kurdischen Frage scheitert.

Kurdische Intellektuelle in Deutschland, die eingedeutscht, eingebürgert sind, sollten in ihren Aktivitäten Bestand und Persönlichkeit aufweisen, keine falsche Doktrinen gegen eigene oder die der anderen Gemeinschaften verbreiten. Der „demokratische Westen“ hat eigene Lasten und Sorgen und führt realen Krieg u. a. im islamischen Orient. Deutschland wie die USA und Israel verschulden genauso wie die Türkei einen üblen Spezialkrieg gegen die kurdische Gemeinschaft: Dividi Impiri. Die sunnitische türkisch-kurdische Hizb-u-allah tötete auf staatspolitischen Befehl hin – unter Pentagons Mitwirkung! Spezialdienste brachen in meine Wohnung am 11.04.2001 hinterhältig ein und klauten auf politischen Befehl des deutschen Staates hin! Die deutsche SPD trieb eingebürgerte Kurden in die PKK hinein um dann bereits eingedeutschte Kurden eben wegen PKK-Sympathie auszubürgern! Heute unterstellt man Deutschland offen, die PKK längst unterwandert und sie als „gemeinsamen Feind der Türkei und USA“ missbraucht zu haben.

Anführer und Intellektuelle kurdischer Aleviten und Yeziden in Deutschland verbleiben gut beraten, sich vom so genannten Westen (Christen und Juden!) nicht als Instrumente gegen andere Gruppen, einschließlich Türken und sunnitischer Moslems, benutzen zu lassen. Wer redet denn heute noch von Armeniermorden – etwa G. Bush und A. Merkel?!

© Abdallah Osman, syrisch-kurdischer Publizist, Berlin.

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